Porsche muss wegen Aktienoptionsgeschäften mehrere hundert Millionen Euro Steuern nachzahlen.
Die Dachgesellschaft Porsche SE müsse Steuer- und Zinszahlungen in Höhe von 626 Mio. Euro begleichen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Die Schwaben hatten gegen den Bescheid der Finanzbehörden zwar zunächst Einspruch eingelegt, zur Sicherheit aber bereits Geld zurückgelegt. Diese Rückstellung von rund 1,35 Mrd. Euro wird nun aufgelöst, wie Porsche am Freitag mitteilte. Die übrigen 719 Millionen Euro werden in dem von August bis Ende Dezember 2010 laufenden Rumpfgeschäftsjahr beim Nachsteuerergebnis als Sondereffekt positiv zu Buche schlagen.